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ÜBUNGEN AUF DEM SPIELFELD

1. Übungen auf der Pitch
An keinem Spieltag dürfen auf des Pitch oder einem der beiden parallel verlaufenden Streifen direkt neben dem Pitch Übungen durchgeführt werden. Dies gilt für beide Seiten in einem Bereich, der genauso groß ist wie das Pitch.


2. Übungen auf dem restlichen Square
An keinem Spieltag dürfen in einem anderen Bereich des Square Übungen stattfinden, außer vor Spielbeginn oder nach Spielende an diesem Tag. Übungen vor Spielbeginn
(a) dürfen am betreffenden Tag nicht innerhalb der letzten 30 Minuten vor dem geplanten oder verschobenen Spielbeginn stattfinden.
(b) dürfen nicht zugelassen werden, wenn die Schiedsrichter der Meinung sind, dass dadurch die Oberfläche des Square beträchtlich in Mitleidenschaft gezogen wird.


3. Übungen auf dem Außenfeld
(a) Auf dem Außenfeld sind alle Übungsformen erlaubt, und zwar jeden Tag vor Spielbeginn oder nach Spielende oder während der Mittags- und Teepause oder zwischen den Innings. Voraussetzung ist, dass die Schiedsrichter davon überzeugt sind, dass die Übungen die Qualität des Außenfeldes nicht zu stark beeinträchtigen. Derartige Übungen dürfen nicht länger als bis fünf Minuten vor Beginn oder Wiederaufnahme des Spiels fortgesetzt werden.
(b) Zwischen den Ausrufen Play und Time
(i) darf niemand auf dem Spielfeld Übungen durchführen – selbst nicht von außerhalb der Begrenzung. Eine Ausnahme bilden die Feldspieler (siehe Anhang D) und die Batsmen am Wicket. Jeder Spieler, der durch Übungen gegen diese Regel verstößt, muss mit Strafen wie im nachfolgenden Abschnitt 4 beschrieben rechnen.

(ii) ist das Üben von Bowlen und Schlagen auf dem Außenfeld untersagt. Das Bowlen eines Balls zu einem Spieler im Außenfeld unter alleiniger Zuhilfenahme des Arms wird nicht als das Üben von Bowling, sondern gemäß der nachfolgenden Abschnitte (b)(iii) und (c) bewertet. Wirft ein Bowler allerdings auf diese Art absichtlich den Ball zu Boden, verstößt er damit gegen Regel 42.3 (Veränderung des Spielballs).

(iii) sind andere Übungsformen vorbehaltlich der in den vorhergehenden Abschnitten (i) und (ii) genannten Einschränkungen möglich, wenn ein Wicket fällt. oder sonstige regelkonforme Spielunterbrechungen wie etwa die Anpassung des Kontrastschirms stattfinden.
(c)
(i) Fällt ein Wicket, muss das Üben eingestellt werden, sobald der nachfolgende Batsman den Square betritt.

(ii) Während anderer regelkonformer Spielunterbrechungen darf nicht länger geübt werden als über die Mindestdauer der Aktion, welche die Spielunterbrechung verursacht.
Werden diese zeitlichen Einschränkungen nicht eingehalten, müssen die Schiedsrichter die Verfahren der Regel 42.9 (Spielverzögerung durch die Feldmannschaft) anwenden.


4. Strafen für Regelverletzungen
Verletzt ein Spieler die vorhergehenden Abschnitte 1, 2, 3(b)(i) oder 3(b)(ii), darf er nicht mehr bowlen, bevor nach dem Regelverstoß mindestens eine Stunde oder mindestens eine halbe Stunde Spielzeit verstrichen ist. Es gilt der Fall, der zuerst eintritt. Wurde die Regelverletzung während eines Overs durch den Bowler verursacht, so darf er das Over nicht abschließen. Das Over wird durch einen anderen Bowler abgeschlossen, welcher weder das vorhergehende Over ganz oder teilweise gebowlt hat noch das darauffolgende Over ganz oder teilweise bowlen darf.


5. Probeanlauf
Ein Bowler darf gemäß der Bestimmungen in den vorhergehenden Abschnitten 3 und 4 einen Probeanlauf durchführen.

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